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	<title>Albertina</title>
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		<title>Die MAX ERNST RETROSPEKTIVE ist eröffnet!</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 14:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einem Monat nun, lädt die Albertina ein, das Werk des Künstlers zu erkunden; sich mit dem Werk des Künstlers auf eine Entdeckungsfahrt ins Unbewusste zu begeben. Zu sehen sind seine frühesten Bilder und ersten künstlerischen Versuche, sich als Künstler &#8230; <a class="read_more" href="http://blog.albertina.at/?p=160">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einem Monat nun, lädt die Albertina ein, das Werk des Künstlers zu erkunden; sich mit dem Werk des Künstlers auf eine Entdeckungsfahrt ins Unbewusste zu begeben.</p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=146" rel="attachment wp-att-146"><img class="wp-image-146 alignnone" title="001w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/001w.jpg" alt="" width="567" height="429" /></a></p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=148" rel="attachment wp-att-148"><img class=" wp-image-148 alignnone" title="002w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/002w.jpg" alt="" width="600" height="484" /></a></p>
<p>Zu sehen sind seine frühesten Bilder und ersten künstlerischen Versuche, sich als Künstler zu finden: das Spiel mit verschiedenen Stilen der Avantgarde &#8211; mit Expressionismus, Futurismus, der Kunst von Marc Chagall und Giorgio de Chirico &#8211; sowie die provokanten Collagen und Übermalungen seiner Dada-Zeit.</p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=147" rel="attachment wp-att-147"><img class="size-full wp-image-147 alignnone" title="002_2w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/002_2w.jpg" alt="" width="500" height="215" /></a></p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=149" rel="attachment wp-att-149"><img class="size-full wp-image-149 alignnone" title="003w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/003w.jpg" alt="" width="500" height="373" /></a></p>
<p>Als Künstler ist Max Ernst Autodidakt, doch weiß er, dass er der naturnachahmenden Kunst seines Vaters, der Sonntagsmaler ist, etwas anderes entgegensetzen muss. Er sucht nach neuen Betrachtungsweisen, abseits des Gewohnten. An die Stelle der Nachahmung des Sichtbaren tritt bei ihm die Vision als Ausdruck des Nicht-Sichtbaren, des Nicht-Offensichtlichen.<br />
1919 gründet Max Ernst die Kölner Dada-Gruppe als Angriff auf den „gesunden Menschenverstand“ und eine Gesellschaft, die den Ersten Weltkrieg herbeigeführt hat. 1922 schließt er sich den Pariser Surrealisten an. In dieser Zeit entstehen seine ersten surrealistischen Bilder mit sehr persönlichen Inhalten und dem expliziten Einsatz Freud‘scher Traumsymbolik.<br />
<a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=150" rel="attachment wp-att-150"><img class=" wp-image-150 alignnone" title="005w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/005w.jpg" alt="" width="600" height="454" /></a></p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=151" rel="attachment wp-att-151"><img class=" wp-image-151 alignnone" title="006w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/006w.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>Als Surrealist bezieht Max Ernst den Zufall in seinen Schaffensprozess mit ein. Was er in der äußeren Welt sieht lässt ihn Verborgenes in seinem Unterbewusstsein entdecken, nach dem Motto:<br />
&#8220;Dort wo der Mensch die Geheimnisse der Natur zu überraschen hofft,<br />
findet er nur sein eigenes, vom Spiegel zurückgeworfenes Bild.<br />
Bevor er hinabsteigt, weiß ein Taucher nie was er zurückbringen wird.&#8221; (Max Ernst)</p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=152" rel="attachment wp-att-152"><img class="wp-image-152 alignnone" title="007w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/007w.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=153" rel="attachment wp-att-153"><img class=" wp-image-153 alignnone" title="008w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/008w.jpg" alt="" width="600" height="560" /></a></p>
<p>Max Ernst erweitert die Kunstauffassung des Surrealismus und entwickelt halbautomatische künstlerische Verfahren, die ihm erlauben, die durch Zufall provozierten Bilder nachträglich zu bearbeiten. In seinem mehr als sechzigjährigen Schaffen entdeckt er immer neue Methoden dieser indirekten Bilderzeugung.</p>
<p>1925 entdeckt Max Ernst die <em>Frottage</em> und die <em>Grattage</em> (die Durchreibe- und Abkratztechnik).</p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=154" rel="attachment wp-att-154"><img class="wp-image-154 alignnone" title="009w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/009w.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=155" rel="attachment wp-att-155"><img class="wp-image-155 alignnone" title="010w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/010w.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=156" rel="attachment wp-att-156"><img class=" wp-image-156 alignnone" title="011w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/011w.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
<p>Er malt seine „großen Themen“ – Horden, Vögel und Wälder als Sinnbilder existentieller Fragen.</p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=157" rel="attachment wp-att-157"><img class=" wp-image-157 alignnone" title="012w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/012w.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=158" rel="attachment wp-att-158"><img class="alignleft size-full wp-image-158" title="013w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/013w.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=159" rel="attachment wp-att-159"><img class="alignleft size-full wp-image-159" title="014_w" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/014_w.jpg" alt="" width="600" height="448" /></a></p>
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		<title>Bosch Bruegel Rubens Rembrandt</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 14:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Bäume stehen auf schwimmenden Kähnen stehen und wachsen zu einem missgestalteten Riesen aus, in dessen aufgeplatztem Leib eine fröhliche Gesellschaft zecht … das Monstrum selbst hat seinen lauernden Blick mit verschmitztem Grinsen auf uns gerichtet, während auf seinem Haupt &#8230; <a class="read_more" href="http://blog.albertina.at/?p=135">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=136" rel="attachment wp-att-136"><img class="alignleft  wp-image-136" title="Baummensch_klein" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/Baummensch_klein.jpg" alt="" width="312" height="391" /></a>Zwei Bäume stehen auf schwimmenden Kähnen stehen und wachsen zu einem missgestalteten Riesen aus, in dessen aufgeplatztem Leib eine fröhliche Gesellschaft zecht … das Monstrum selbst hat seinen lauernden Blick mit verschmitztem Grinsen auf uns gerichtet, während auf seinem Haupt eine halsbrecherische artistische Nummer dargeboten wird. — Wer kennt sie nicht, die Fantasien des Hieronymus Bosch, in denen scheinbar Alltägliches plötzlich zur Existenzbedrohung wird! Das bis zum Horizont der tiefen, holländischen Landschaft präzise durchgezeichnete Blatt braucht den wertenden Vergleich mit Boschs berühmten gemalten Kompositionen in keinster Weise zu scheuen. In nur einer Technik, der Federzeichnung, von Bosch zudem meisterhaft beherrscht, gelingt ihm die Fokussierung auf das Hauptmotiv; scheinbar Nebensächliches wird noch mit sensibelsten Federstrichen behandelt, etwa Pflanzen und Tiere, die angesichts der monsterhaften Erscheinung besonders verletzlich wirken.<br />
Boschs Gedankenwelt stößt das Tor ins 16. Jahrhundert auf, wo vielschichtige, oft nur durch den gebildeten Betrachter zu enträtselnde Bildthemen immer wieder anzutreffen sind. Von Pieter Bruegel d. Ä. etwa wird berichtet, er habe »viel nach den Sachen des Hieronymus Bosch gearbeitet und auch viel Spukbilder und humoristische Szenen gemalt, weswegen er von vielen ›Pieter der Drollige‹ genannt wird«.<br />
Jedes noch so kleine Detail wird bei den beiden Großmeistern des Skurrilen zum Bedeutungsträger, zu Symbolen von Symbole von Lust und Laster, von Erlösung oder Sünde. Diese zu entdecken lädt die Albertina ein, wenn sie im März 2013 den 10. Jahrestag ihrer Wiedereröffnung feiert. Denn zu ihrem runden Geburtstag macht sich die Neue Albertina selbst das schönste Geschenk. und holt aus ihren verborgenen Schatzkammern die größten Meisterwerke der niederländischen Zeichenkunst. Wer mit Boschs Baummensch, Bruegels lasterhafte Kumpanen, der Familie Rubens, Rembrandts Elefant „Hansken“ und uns den Geburtstag der jungen »Alten Dame Albertina« feiern möchte, ist ab dem 14. März herzlich willkommen!</p>
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		<title>Der Triumphzug des Kaisers Maximilian I.</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 16:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e_michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben Maximilians Grabmal in Innsbruck und der gedruckten Ehrenpforte zählt der Triumphzug zu den bedeutendsten und umfangreichsten Auftragswerken Kaiser Maximilians I. (1459–1519). Nach einer umfangreichen konservatorischen Bearbeitung in der Restaurierungsabteilung der Albertina kann der mit Feder und Deckfarben auf großformatige &#8230; <a class="read_more" href="http://blog.albertina.at/?p=114">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben Maximilians Grabmal in Innsbruck und der gedruckten Ehrenpforte zählt der Triumphzug zu den bedeutendsten und umfangreichsten Auftragswerken Kaiser Maximilians I. (1459–1519). Nach einer umfangreichen konservatorischen Bearbeitung in der Restaurierungsabteilung der Albertina kann der mit Feder und Deckfarben auf großformatige Pergamentbögen gemalte Festzug in unserer Ausstellung erstmals als kontinuierlicher Bilderfries präsentiert werden: Als gezacktes Band durchmisst er mit einer Länge von 54 Metern die gesamte Ausstellungshalle.</p>
<p><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=119" rel="attachment wp-att-119"><img class="alignnone  wp-image-119" title="Blog Michel" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/Blog-Michel3-300x212.jpg" alt="" width="454" height="257" /></a></p>
<p>Es ist kaum vorstellbar, dass es sich hierbei lediglich um einen Teil des ursprünglich über 100 Meter langen Triumphzugs handelt, denn die ersten 48 Blätter des einst 109-teiligen Zyklus sind im Original verloren und nur mehr durch Kopien überliefert. Es handelt sich freilich nicht um das Abbild eines realen Festzuges, denn dieser Triumphzug hat in Wirklichkeit nie stattgefunden, sondern wird nur im Bild realisiert: Eine imaginäre Parade der wichtigsten Personen und Ereignisse aus dem Leben des Kaisers, zu Maximilians „lob und ewiger gedechtnus“, also mit dem Ziel, den Kaiser zu verherrlichen und die Erinnerung an seine Taten für die Ewigkeit zu bewahren. Mit dem prächtigen gemalten Festzug ziehen die Lebensgeschichte und der Lebenstraum des Kaisers im wahrsten Sinne des Wortes an uns vorüber. Zweifellos war dieses Werk eine kostbare Prunkausgabe für den persönlichen Besitz des Kaisers, während übrigens eine spätere Holzschnittfassung für seine Reproduktion und weitere Verbreitung sorgte. Ausgeführt wurde der gemalte Triumphzug von Albrecht Altdorfer (um 1480–1538) und seiner Werkstatt in Regensburg. Mit Altdorfer beauftragte Maximilian im Jahr 1512 den neben Dürer bedeutendsten Künstler seiner Zeit – wir kennen ihn heute als Hauptvertreter der „Donauschule“, der Landschaftsmalerei am Beginn des 16. Jahrhunderts, die der Darstellung von Natur und Landschaft neuen Stellenwert verliehen hat. Aufgrund der Empfindlichkeit der Pergamente war der Triumphzug bislang nur zweimal ausgestellt, 1938 und 1959, jeweils als gerahmte Einzelblätter. Es ist also ein wahrer Schatz aus den Beständen der Albertina, der hier gehoben werden konnte, und es ist uns daher eine besondere Freude, dieses Werk nach 50 Jahren und 500 Jahre nach seiner Entstehung erstmals als Bildfries präsentieren zu können. Wenn wir damit heute noch zu staunenden Zuschauern von Maximilians Festzug werden, so ist dies der späte Triumph des Kaisers, der durch die Kunst unsterblich wurde.</p>
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		<title>Max Ernst  &#8211;  Dreams that Money can buy</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 16:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gisela Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In wenigen Wochen eröffnet die Albertina eine große Retrospektive zu Max Ernst, dem Pionier der Dada-Bewegung in Deutschland und Surrealist der ersten Stunde im Paris der 1920er-Jahre. Gezeigt werden seine Gemälde, Collagen und eine Auswahl an Skulpturen – von den &#8230; <a class="read_more" href="http://blog.albertina.at/?p=108">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Wochen eröffnet die Albertina eine große Retrospektive zu Max Ernst, dem Pionier der Dada-Bewegung in Deutschland und Surrealist der ersten Stunde im Paris der 1920er-Jahre. Gezeigt werden seine Gemälde, Collagen und eine Auswahl an Skulpturen – von den ersten Jahren seines Schaffens in Köln und Paris bis zu seinen späten, sehr reflexiven Arbeiten, die im amerikanischen Exil und in Frankreich entstanden. Erinnerung und Entdeckung, Recycling und Collage treiben sein Schaffen an. Unter diesen Aspekten balanciert die Ausstellung zwischen Rückgriffen auf Vergangenes (die eigene Kindheit oder kunsthistorische Traditionen), dem politischen Zeitgeschehen mit dem Erlebnis der beiden Weltkriege und einem visionären Blick in die Zukunft, geboren aus der Flucht vor gesellschaftlichen, familiären, kulturellen und traditionellen Zwängen.</p>
<p>Eine weiter gefasste Einstimmung auf den Surrealismus und Max Ernst gibt Hans Richters Experimentalfilm <em>Dreams that money can buy</em> (1944-47). Der Film wurde von Kenneth Macpherson und Peggy Guggenheim produziert, mit der Max Ernst von 1941-43 verheiratet war. Von 1941 bis 1953 lebte Max Ernst wie viele seiner ehemaligen surrealistischen Freunde im amerikanischen Exil. Künstler wie Man Ray, Marcel Duchamp, Fernand Léger, Alexander Calder André Breton versuchten in New York Fuß zu fassen und setzten ihre surrealistisch-avantgardistischen Projekte fort. Das Medium Film spielte dabei, wie bereits in Paris Ende der 1920er-Jahre (Un chien andalou und 1929, L’âge d’or, 1930 von Luis Buñuel und Salvador Dalí), eine wichtige Rolle. Die Auseinandersetzung der Surrealisten mit dem Irrationalen, mit Traum und dem Unbewussten und Unterbewussten lässt sich im Film und mit seinen technischen Möglichkeit ausgezeichnet verbinden.</p>
<p>Für <em>Dreams that Money can buy</em> versammelten sich eine Reihe – im weiteren Sinne – surrealistischer Künstler: Max Ernst, Marcel Duchamp, Man Ray, Alexander Calder und Fernand Léger. John Cage und Darius Milhaud zeichnen unter anderem für die Musik verantwortlich.</p>
<p>Der Film besteht aus sieben nicht zusammenhängenden Traumsequenzen, für welche die verschiedenen Künstler das Drehbuch und oder die Musik schrieben und teilweise, wie im Fall der ersten Sequenz Desire von Max Ernst, auch selbst als Protagonisten auftreten.</p>
<p>Joe Narcissus entdeckt die Fähigkeit, seine eigenen Gedanken als Visionen sehen zu können. Er wendet diese Methode auf andere an und verkauft einer Reihe frustrierter Menschen ihre eigenen Träume. Der Bezug zum Surrealismus und vor allem auch zu Max Ernst …: die Innenschau und das Hervorkehren des Unterbewussten – auch Max Ernst behauptete von sich und für seine Kunst, mit dem „inneren Auge“ zu sehen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/u8yXiKJ7dOM?feature=player_detailpage" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
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		<title>Markus Hofers Interventionen in der Albertina</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 10:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e_lahner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Hofer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Absicht einer künstlerischen Intervention ist es, in Vorhandenes und Vertrautes einzugreifen und bestehende Zusammenhänge in Frage zu stellen. Für ein Museum ist es interessant, diesen Blick von außen, die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Haus, zuzulassen und auch dezidiert dazu &#8230; <a class="read_more" href="http://blog.albertina.at/?p=69">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Absicht einer künstlerischen Intervention ist es, in Vorhandenes und Vertrautes einzugreifen und bestehende Zusammenhänge in Frage zu stellen. Für ein Museum ist es interessant, diesen Blick von außen, die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Haus, zuzulassen und auch dezidiert dazu anzuregen.</p>
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 383px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Markus Hofer" src="http://farm9.staticflickr.com/8046/8112069508_11ae6960c5_k.jpg" alt="" width="373" height="556" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Markus Hofer</dd>
</dl>
<p>Die Architektur der <a href="http://www.albertina.at" target="_blank">Albertina</a> und ihre vielen baulichen Veränderungen seit der Errichtung des ursprünglichen Stadtpalais bis heute, die Geschichte seiner ehemaligen Bewohner, aber auch die Geschichte der Sammlung sowie die Sammlungsbestände selbst, bieten reichlich Spielraum für diese Form der Auseinandersetzung und eine zeitgenössische Interpretation.</p>
<p>Markus Hofer, der vorrangig im skulpturalen Bereich arbeitet, ist der erste Künstler, der mit Interventionen in der Albertina zu sehen ist. Für seine Objekte bearbeitet er vorhandenes Material und bezieht vertraute Gegenstände mit ein. Dabei bewegt sich der Künstler bewusst an der Grenze zwischen Alltagsgegenstand und Kunstobjekt. Seine Werke irritieren und sind oftmals erst bei genauerer Betrachtung als künstlerische Eingriffe zu erkennen. Markus Hofers Arbeiten sind ironische Reaktionen auf die räumlichen Situationen und Gegebenheiten, zugleich jedoch dekonstruierende Eingriffe in die Substanz, mit denen er den Blick auf das Verborgene und Unentdeckte des Museums lenkt und das oberflächlich Sichtbare hinterfragt.</p>
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		<title>JOHN COPLANS IN KÖRPER ALS PROTEST</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 09:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>w_moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[albertina]]></category>
		<category><![CDATA[John Coplans]]></category>

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		<description><![CDATA[John Coplans zählt sicher zu den komplexesten Fotografen der Gegenwart. Als er 1984 im Alter von 64 Jahren begann, seinen Körper zu fotografieren, brach Coplans mit vielen Tabus: Nicht nur zeigte er seinen Körper alt und vergänglich, sondern auch nackt. &#8230; <a class="read_more" href="http://blog.albertina.at/?p=52">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>John Coplans zählt sicher zu den komplexesten Fotografen der Gegenwart. Als er 1984 im Alter von 64 Jahren begann, seinen Körper zu fotografieren, brach Coplans mit vielen Tabus: Nicht nur zeigte er seinen Körper alt und vergänglich, sondern auch nackt. Dies ist eine Besonderheit, stellen Selbstinszenierungen männlicher Künstler als Akt doch eine Ausnahme dar. Auch die schonungslose (und humorvolle) Dokumentation seines Alterungsprozesses widerspricht bis heute gültigen Idealen wie Jugendlichkeit und Makellosigkeit.</p>
<div id="attachment_54" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><a href="http://blog.albertina.at/?attachment_id=54" rel="attachment wp-att-54"><img class="size-full wp-image-54 " title="1333632602978" src="http://blog.albertina.at/wp-content/uploads/1333632602978.jpeg" alt="Alternativtext" width="360" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">Bildcredit</p></div>
<p>Es wäre jedoch ein Fehler, Coplans Fotos nur im Hinblick auf sein Motiv bzw. den Körper zu betrachten. So basiert seine Bildsprache auf einer äußerst durchdachten Inszenierung. Mit Hilfe einer Polaroid-Fachkamera fragmentierte er seinen Körper in visuelle Einzelteile, die er neu (re)kombinierte. Durch oftmals radikale Nahansichten und leichte Perspektivverschiebungen von Bild zu Bild verfremdete er seinen Körper – eine Aufnahmestrategie, die den Errungenschaften der Konzeptfotografie geschuldet ist. Der Einsatz scheinbar unlogischer Perspektiven und die Abstraktion von Motiven im Bild war hierbei ein künstlerisches Verfahren, mit dem der Wirklichkeitsglaube, den speziell die Fotografie mit sich bringt, hinterfragt wurde.</p>
<p>Die Kombination neuer Körpermotive mit konzeptuellen Überlegungen zu Bildwirklichkeiten der Fotografie macht Coplans Fotografien besonders. Nicht nur zeugen seine Fotos von einem Körperbild, dessen Normativität längst brüchig geworden ist, sondern auch von einem Verständnis, das den Körper als mangelhaft, verletzbar und nicht zuletzt vergänglich ansah.</p>
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